Wie geht es weiter in den Seegemeinden?

Regelung in der Vakanz

Der Stellenwechsel von Pfarrer Ulrich Steck und der plötzliche Tod von Pfarrer Martin Rist stellt die Seelsorgeeinheit Seegemeinden im Blick auf die pastorale Versorgung vor eine schwierige Situation. Hinzu kommt ab September der schon länger vorgesehene Wechsel von Gemeindereferent Konrad Krämer auf die Stelle des Dekanatsjugendseelsorgers.

Dekan Bernd Herbinger hat die Ausschreibung der beiden Pfarrstellen zum nächstmöglichen Zeitpunkt (September 2019) in die Wege geleitet. Bis zur Wiederbesetzung ist aber mindestens mit einem halben Jahr Vakanz zu rechnen. Für diese Zeit hat Bischof Gebhard Fürst Dekan Bernd Herbinger zum Administrator für die sechs Kirchengemeinden in Eriskirch, Kressbronn und Langenargen ernannt. Er wird in dieser Aufgabe unterstützt durch die Dekanatsreferentin Christa Hecht-Fluhr, die Präsenz gewährleistet und sich als Ansprechpartnerin für die Kirchengemeinderäte zur Verfügung stellt.

Die Zuständigkeiten im Pastoralteam bleiben im Wesentlichen bestehen, wobei organisatorisch die Fäden bei der Pastoralreferentin Stefanie Teufel zusammenlaufen und Diakon Dieter Walser die bereits vereinbarten Taufen und Hochzeiten übernimmt. Auch Pastoralassistent Dennis Nguyen, der noch in Ausbildung ist, wird zusätzliche Aufgaben übernehmen.  Die beiden Pfarrpensionäre Hansjörg Krämer und Dieter Kramer haben Unterstützung bezüglich der Gottesdienste zugesagt. Das Bischöfliche Ordinariat bemüht sich außerdem, einen Aushilfsgeistlichen ab August oder September zur Verstärkung zu schicken. Somit ist hoffentlich die pastorale Grundversorgung in allen Bereichen sicher gestellt.

„Allerdings wird es an der einen oder anderen Stelle situationsbedingt zu Einschränkungen kommen, besonders in der anstehenden Ferienzeit“, bittet Dekan Herbinger um Verständnis. Er dankt besonders auch den Frauen und Männern in den Kirchengemeinderäten, die in dieser Situation zusätzlich Verantwortung übernehmen.

Dekanatsreferentin
Christa Hecht-Fluhr